Unterricht / Workshops

Otto-Falckenberg-Schule / München:
Seit 1992 fester Lehrauftrag im Fach Bewegung mit Schwerpunkt Tanz (zeitgenössisch, modern, historisch, Improvisation).

Ist regelmäßig Gast für Workshops an der Bayerischen Theaterakademie, der ZHDK Zürich, der Schule für Schauspiel Hamburg und dem Konservatorium Wien.

Gibt Einzelcoaching für Schauspieler/innen in der Arbeit an der Körperfantasie für Figuren.



Workshops:

„Höfische Tänze - Begegnungen und Tänze von der Renaissance bis zur Gegenwart.”

Tänze aus verschiedenen Epochen werden zum Schlüssel, unterschiedliche Epochen sinnlich zu erfahren. Dabei gilt es ohne Sprache in die Körperlichkeit von Figuren zu schlüpfen, die sich dann im jeweiligen Kontext einer Zeit begegnen. Nicht das Kostüm verwandelt die Charaktere von einer Epoche zur anderen, sondern die innere Haltung, die eine äußere Erscheinung prägt und lebendig macht.
Die Zeitreise verläuft durch fünf Epochen (Renaissance, Barock, Romantik, Zwanziger Jahre, Gegenwart) und zeichnet anhand der entsprechenden Tänze das Körperbild der Zeit. Die Begegnungen der Figuren vor und nach den Tänzen, sind der Versuch, zeitgenössische Improvisationstechniken mit den spezifischen Eigenheiten von Charakteren vergangener Zeiten zu kombinieren.


„Partner Improvisation”

Durch das Spiel mit Gesten, Bewegungen, Haltungen mit oder ohne Abhängigkeit zum Partner entwickeln sich spontane intuitive Prozesse, die sowohl in die Contact-Improvisation mit abstraktem Bewegungsmaterial führen können, als auch in das konkrete situative Spiel.


„Physischer Ausdruck einer dramatischen Figur”

Jenseits von Sprache wird die Körperlichkeit von Figuren sinnlich, körperlich erfahrbar gemacht. Durch Improvisationen alleine, mit dem Partner und mit der Gruppe wird ein Repertoire entwickelt, das wie eine physische Matrix der einzelnen Figuren wirken kann. Im Verlauf können damit Monologe, Szenen oder ganze Stücke improvisiert werden.

Um ein gemeinsames inhaltliches Arbeiten an konkreten Stoffen zu erleichtern, wird im Vorfeld eine Stückauswahl getroffen, die dem WS zugrunde gelegt wird.